Von fliegenden Besen und klugen Ritterinnen

20. November 2016  Im Wahlkreis

bcherAm 18. November fand der bundesweite Vorlesetag statt. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen. Erwachsene lesen Kindern in der KiTa, in Schule, im Hort oder in Buchläden und Bibliotheken vor.

Um möglichst vielen Kindern in meinen drei Wahlkreisen gerecht zu werden und auch verschiedene Altersgruppen zu beglücken, überlegten wir schon Wochen vorher, wie alles unter einen Hut zu bekommen ist. Am Freitag, also am Vorlesetag, las ich morgens zuerst Grundschulkindern in der Genthiner Bibliothek aus dem Buch “Ich, meine vier Brüder und andere Ungerechtigkeiten” vor. Das Buch wurde von der Klasse ausgesucht und verbleibt jetzt zum Ausleihen in der Bibliothek.

Nachmittags ging es dann ins Soziokulturelle Zentrum nach Burg. Dort las ich mit Hortkindern einer Förderschule aus einer wunderschön illustrierten Ausgabe von “Harry Potter und der Stein der Weisen”. Die Kinder waren so begeistert von den schönen Zeichnungen, dass ich das Buch dem Hortteam schenkte. Toll war, dass wir alle gemeinsam auf einer großen Matte saßen, umgeben von Kissen, Decken und Sitzsäcken. Das war sehr gemütlich und alle konnten gut ins Buch gucken.

Weiter geht es dann am Montag in der KiTa “Heideblümchen” in Colbitz. Dort lese ich zwei Bücher vor, die wir selbst zuhause haben und die unseren Kindern sehr gut gefallen: “Die Schnecke und der Buckelwal” und “Maulwurf und der kleine Vogel”. Außerdem nehme ich noch ein Buch mit, dass sich mit Geschlechterrollen beschäftigt. Eine bewusste Entscheidung, da es momentan im politischen Raum eine große Diskussion über den KiTa-Koffer und Gespräche mit Kindern über Geschlechterrollen und Familienmodelle gibt. Das Buch handelt von einer Prinzessin, die genauso erzogen wird, wie ihre Brüder und zum Schluss auch ganz allein entscheiden will, wen sie heiratet: “Der geheimnisvolle Ritter Namenlos”.

Gegen Mittag geht es dann in die Schöne-Schule nach Wolmirstedt. Da ich noch nicht genau weiß, wie viele Kinder kommen und wie alt sie sind, nehme ich mir einige Bücher zur Auswahl mit.