Keine Konten bei Diktatoren

12.04.2017 / Mitteldeutsche Zeitung: Nach einer Anfrage der Abgeordneten Kristin Heiß (Die Linke) hatte das Finanzministerium offengelegt, dass mehrere Millionen Euro aus dem 1,7 Milliarden schweren Anlagevermögen in autoritären Staaten wie Bahrain, Kasachstan, Katar und Aserbaidschan flossen. Sachsen-Anhalt hielt dort Anleihen. Heiß bemängelt auch, dass sieben der zehn größten Rüstungskonzerne Europas auf der Liste standen. Insgesamt taxierte sie die unethisch investierte Summe auf rund 60 Millionen Euro.