Diskussion im Schlosskeller

03. März 2016  Vor der Wahl

SchlosskellerGemeinsam mit Landeselternvertretung und Gewerkschaft wurde am 2. März im Wolmirstedter Schlosskeller über das Thema “Kosten und Qualität der Kindertagesbetreuung” diskutiert.

Der stellvertretende Vorsitzende der Landeselternvertretung, Gordon Schüler, hatte der Politik einiges mitzugeben: Er wünsche sich eine kostenfreie Kinderbetreuung, ein besseres Mitspracherecht der Eltern im politischen Raum und eine größere Transparenz bei der Darstellung der Betreuungskosten.

Frank Wolters von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ging auch auf die Sorgen der Erzieherinnen und Erzieher ein. Er sprach von kreativen Lösungen in der Erzieherausbildung und wünschte sich eine Überarbeitung der gesamten Finanzierungskonzept der Kindertagesbetreuung.

Inwiefern diese Wünsche erfüllt werden können, wird sich nach der Landtagswahl zeigen. Klar ist, dass die  Betreuungskosten nicht weiter ausufern dürfen, dass die Kommunen unsterstützt werden müssen und auch die Arbeitssituation in den KiTas trotz guter Ansätze im KiFöG noch verbessert werden muss. Wir wollen Kommunen um 50 Millionen Euro jährlich entlasten. Zudem möchten wir die Mittel des Bundes aus dem Betreuungsgesetz an die Kommunen weitergeben.

DIE LINKE.Sachsen-Anhalt tritt für eine Reform der Ausbildung ein. Wir wollen Impulse geben, die Ausbildung zur Staatlich anerkannten Erzieherin oder zum Staatlich anerkannten Erzieher an den Fachschulen inhaltlich zu qualifizieren, praxisverbundener zu gestalten und die Gesamtausbildungszeit für junge Menschen mit Realschulabschluss oder Hochschulzugangsberechtigung zu verkürzen.

Präsentation mit Hintergrundinformationen zu Elternbeiträgen (1,5 MB) pdfder GEW

Sie haben Post

27. Februar 2016  Vor der Wahl

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1000 Flyer sind kein Pappenstiel, wenn sie in fünf verschiedenen Orten verteilt werden sollen. Aber zum Glück spielte das Wetter in den vergangenen Tagen immer dann verrückt, wenn unser kleines Verteil-Team trocken im Auto saß.

Und so kamen die Wahlflyer für Volker Lüderitz, den Direktkandidaten im Walhkreis 08, in Vahldorf, Gersdorf und Meseberg sicher in die Postkästen.

Bei der Gelegenheit haben wir gleich noch einmal die Wahlplakate kontrolliert – alles noch an Ort und Stelle.

In der kommenden Woche geht es dann in die zweite Post-Runde.

pdfWahlflyer zum Download

Von Thüringen lernen

22. Februar 2016  Vor der Wahl

image1aUm die Hospitationsrunde komplett zu machen, ging es gestern nach Erfurt. Erste Station war die Staatskanzlei.

Hier führte mich Alexander Klein, der Büroleiter des Ministerpräsidenten herum, beantwortete alle Fragen und nahm mich mit zu verschiedenen Sitzungen. Und zwischendurch gab es sogar noch eine Audienz beim Chef.

Sicherheitskontrollen wie im Bundestag gab es glücklicherweise beim MP nicht, dafür musste ich allerdings eine Verschwiegenheitsklausel unterschreiben. Eins darf ich allerdings sagen:
Attila war leider nicht da (-;

Wahlkampf vor Ort

20. Februar 2016  Vor der Wahl

IMG_5362Kurz nach der Rückkehr aus Berlin ging es an die Arbeit vor Ort. Zu zweit sollten Plakate in Samswegen, Klein Ammensleben, Groß Ammensleben, Gutenswegen, Jersleben, Gersdorf und Valdorf gehängt werden. Da ich bei den vergangenen Wahlkämpfen immer für die Orte nördlich von Wolmirstedt zuständig war, konnte ich nun auch mal einige andere Dörfer aus der Nähe (und nicht nur beim Durchfahren) kennen lernen.

Mit Auto, Leiter, Plakaten, Kabelbindern und Zange ausgerüstet, machten wir uns auf den Weg. Erschreckend war, wie viele Plakate von AfD und NPD in den Dörfern hingen. Wo wir teilweise nur drei oder vier Plakate pro Dorf hatten, hingen von den rechten Parteien teils doppelt so viele. Wir haben versucht, so gut wie möglich zu kontern. Als wir gerade ein Plakat mit „Brandstifter abschieben!“ (im Hintergrund ein durchgestrichenes Hakenkreuz) unter ein NPD-Plakat hängten, hupte ein vorbei fahrender LKW-Fahrer und zeigte uns einen nach oben gereckten Daumen. Tolle Motivation!

Drei Tage in Berlin

19. Februar 2016  Vor der Wahl

IMG_5347Um in die Bundespolitik und die Arbeit der Abgeordneten in Berlin reinzuschnuppern, habe ich drei Tage bei Jan Korte in Berlin hospitiert. Das war nicht nur inhaltlich, sondern auch persönlich spannend. Bieten konnte Jan eine Menge: Arbeitskreissitzung, Fraktionssitzung, Sitzung des Bundesinnenausschusses und zum Abschluss noch eine Plenarsitzung im Reichstag. Zwischendurch gab es immer wieder Gespräche mit Jan, bei denen ich meine Fragen stellen konnte und er mir genauer von seiner Arbeit und dem Austausch mit den Linken in Sachsen-Anhalt erzählen konnte. Ganz nebenbei gab es dann auch noch interessante und lehrreiche Gespräche mit seinem Team, die ein oder andere lustige Begebenheit und jede Menge fachlichen Input.