Persönlich

familieIch wurde 1983 in Eberswalde geboren, bin in Wolmirstedt aufgewachsen und lebe aktuell in Magdeburg. Seit vierzehn Jahren bin ich Teil einer Patchwork-Familie. Unsere Kinder sind 6, 17 und 21 Jahre alt.

Zwischen 2003 und 2009 studierte ich in Magdeburg Politikwissenschaften und Soziologie. Nach beruflichen Stationen bei der Landespressekonferenz und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft arbeitete ich ab 2012 im Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes. Für die Zeit meiner Abgeordnetentätigkeit ruht meine Tätigkeit dort.

Zum Ausgleich zum Arbeits- und Familienalltag treibe ich oft Sport. Momentan stehen Freeletics und Crossfit bei mir hoch im Kurs; wenn es die Zeit erlaubt, trainiere ich mehrmals die Woche.
Ansonsten lese ich viel, schaue gern Filme im Kino (auch mal in Originalsprache), fahre viel Fahrrad und bin gern auf Reisen.

 

 

 

Engagement

Ich nehme Dinge gern selbst in Hand, probiere neue Sachen aus und frage nach, wenn mich etwas interessiert. In meiner Jugendzeit war ich daher in verschiedenen Bereichen aktiv: im Schulchor, bei der Fußballmädchenmannschaft und bei der Schülerzeitung Reality des Gymnasiums in Wolmirstedt.

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Bei einer Vorstandssitzung von fjp>media im Jahr 2004

Durch meine Arbeit bei der „Reality“ kam ich in Kontakt mit fjp>media, dem Verband junger Medienmacher Sachsen-Anhalt. Dort gab es die Möglichkeit sich journalistisch weiter zu entwickeln, Workshops zu besuchen, Tipps beim Recherchieren und Layouten zu bekommen. Anfang 2003 wählten mich die jungen Medienmacher zur Vorsitzenden von fjp>media.

Parallel zum Studium engagierte ich mich dann stark im Verband und organisierte unter anderem drei Reportagereisen: 2005 nach Bosnien-Herzegowina, 2007 nach Vietnam und 2009 nach Chile. Außerdem wurde ich 2006 Vorstandsmitglied im Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt und Mitglied im Landesjugendhilfeausschuss.

Dank dieser Erfahrungen und der ehrenamtlichen Arbeit bekam ich ein Studienstipendium der Rosa-Luxemburg-Stiftung. So konnte ich mein Studium finanzieren und weiter in Verbänden und Vereinen tätig sein.

Das erste Mal persönlich in Kontakt mit den Linken kam ich im Jahr 2005. Ich hatte die Chance, eine der ersten Mentees der Landtagsfraktion zu sein. Mehrere Wochen durfte ich die Abgeordnete Eva von Angern begleiten, die Arbeit der Fraktion, den politischen Betrieb kennenlernen. Die Arbeit der Abgeordneten und der Fraktion haben mich so begeistert, dass ich Mitglied wurde und mich in den Basisorganisation in Wolmirstedt engagierte. Ich besuchte Sitzungen, Kreisparteitage, Bundesparteitage, hängte Plakate, mischte mich ein.

Zur Landtagswahl 2006 trat ich – ermuntert durch GenossInnen in Fraktion und Basisorganisation an. Leider verpasste ich ein Mandat ganz knapp. Der verpasste Einzug ermöglichte mir allerdings, in Ruhe mein Studium zu beenden.