Sparkassen retten Bank und sich selbst

01.02.2019 / Volksstimme: Die Norddeutsche Landesbank (NordLB) ist wegen fauler Schiffskredite in schweren Sturm geraten: sie braucht 3,7 Milliarden Euro Kapital. Finanzminister Schröder gerät derweil stärker in die Kritik. Opposition aber auch Kommunalpolitiker sind über die Entwicklungen entsetzt und hätten von ihm viel früher Warnsignale erwartet – zumal er zugleich Vize-Aufsichtsratchef der NordLB ist. „Er ist zu passiv“, sagte Finanzerin Kristin Heiß (Linke). Bis heute sei vieles unklar. „Wir können daher noch nicht sagen, ob und wie stark sich das Land finanziell an der Rettung beteiligen soll.“

Finanzminister: Investitionsbank des Landes hat Vorrang

01.02.2019 / MDR: Die Krise um die Nord-LB wirft die Frage auf, retten oder nicht. Sachsen-Anhalts Finanzminister André Schröder (CDU) betont jetzt, Vorrang habe zunächst die Rettung der beteiligten Investitionsbank des Landes. Vor allem die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt sah die entsprechenden Gremien zur Krise der Norddeutschen Landesbank bisher zu wenig informiert. Das hat sich auch mit Donnerstag nicht geändert. Nach der Sitzung sagte die Sprecherin bei den Linken für Haushaltspolitik, Kristin Heiß, MDR SACHSEN-ANHALT, sie sei nicht zufrieden mit den von Schröder gelieferten Informationen.

Wird die NORD/LB gerettet oder abgewickelt?

31.01.2019 / MDR: Die Linke in Sachsen-Anhalt fordert bei den Verhandlungen über eine Rettung der Landesbank Nord-LB ein Mitspracherecht. Laut haushaltspolitischer Sprecherin Kristin Heiß gebe es derzeit von der Landesregierung fast ein Art Kommunikationssperre. Die Landesbank ist in Schieflage und Sachsen-Anhalt müsste dabei mit einem dreistelligen Millionenbetrag einspringen. Nun wird eine mögliche Rettung der Nord/LB verhandelt.

Viele kuriose Kleine Anfragen an Ministerien

24.12.2018 / Volksstimme: 2018 gab es im Magdeburger Landtag 849 Kleine Anfragen an Ministerien – auch kuriose. Die Linken-Abgeordnete Kristin Heiß sagt: „Kleine Anfragen sind das wichtigste parlamentarische Instrument.“ Heiß gehört zu den Parlamentariern, die besonders fleißig Anfragen stellen. In diesem Jahr waren es mehr als 40. Die Finanzexpertin ihrer Fraktion nennt gleich mehrere Zwecke, die sich mit dem Instrument verfolgen lassen: Informationen einholen oder überprüfen, die Regierung kontrollieren und ihr Handeln hinterfragen sowie zur Vorbereitung eigener Initiativen. “

Letzte Verhandlungsrunde zum Landeshaushalt

05.12.2018 / Volksstimme: Die oppositionelle Linke fordert mehr Geld für die Kliniken sowie einen komplett eigenen Fördertopf beim Sozialministerium. Derzeit liegt ein Teil der Gelder im Budget des kommunalen Finanzausgleichs. Dort bleiben dieses Jahr 15 Millionen Euro liegen, die aber „systembedingt“ nicht ins nächste Jahr geschoben werden können. Das wäre bei einem eigenständigen Fördertopf anders, sagt Finanzpolitikerin Kristin Heiß.“

Politikerin soll im Stadion Streit schlichten

18.10.2018 / Deutschlandfunk Kultur: Hauptsache in der 2. Liga bleiben, darum geht es den Fans des 1. FC Magdeburg. Wenn auf dem Platz um Tore gekämpft wird, geht es auch auf den Tribünen manchmal zur Sache. Eine parlamentarische Beobachterin soll jetzt im Stadion Konflikte schlichten. Kristin Heiß ist Landtagsabgeordnete der Linken im Magdeburger Landtag und diskutiert die Lage mit der Polizei. Sie trägt eine neon-gelbe Warnweste. Hinten drauf steht „Parlamentarische Beobachterin“. Ihr Auftrag: Bei Problemen zwischen Fans, Verein und Polizei zu vermitteln. Denn das Verhältnis sei nicht das Beste, sagt sie mit ernster Miene.