Bau der Landesaufnahme kann beginnen

28.11.2018 / Volksstimme: Nun hat auch der Finanzausschuss des Landtages grünes Licht für den Bau der Landesaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge gegeben. Anfang des Monats war eine Vorlage für den Landeshaushalt 2019 noch vorläufig zurückgestellt worden, da noch Fragen offen waren. „Das Innenministerium hat dem Ausschuss deutlich gemacht, dass die Einrichtung erforderlich ist“, sagte die stellvertretende Ausschussvorsitzende Kristin Heiß (Linke) auf Anfrage.“

Zu viele Gelder für Ärztekammer? Land beschnitt eigene Aufsichtsrechte

16.11.2018 / Mitteldeutsche Zeitung: Wegen zu großzügiger Aufwandszahlungen für die Spitze der Ärztekammer in Sachsen-Anhalt will die Linke im Landtag aktiv werden. Denkbar sei eine Verschärfung des Kammergesetzes, sagte die Haushalts- und Oppositionspolitikerin Kristin Heiß. So könnten die Kammern strenger kontrolliert werden. Wie nun bekannt wird, hatte der Landtag die Aufsichtspflichten 2015 per Gesetz deutlich gelockert.

Tourismusverbandschef mit Doppel-Amt / CDU-Abgeordneter will mehr Geld für Tourismus

15.11.2018 / Mitteldeutsche Zeitung: Jeder Euro, den Sachsen-Anhalt ausgibt, muss hier abgesegnet werden: im Finanzausschuss des Landtages. Wer hier sitzt, hat Macht. Denn vom Polizeirevier über Breitbandgelder bis zur Herzklinik muss jedes Projekt an diesen zwölf Abgeordneten vorbei. Mit Blick auf Extra-Zuschüsse in Höhe von 1,4 Millionen Euro für den Tourismusverband konstatiert Kristin Heiß, Haushaltspolitikerin der Linken: „Während in zahlreichen anderen Bereichen das Geld fehlt und um jeden Euro gerungen wird, gönnt die Landesregierung hier einem Lobby-Verband eine millionenschwere staatliche Förderung ohne erkennbare Untersetzung. Das ist nicht nachvollziehbar“.

Westdeutsche haben überwiegend das Sagen

18.10.2018 / MDR: Fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung werden viele Führungspositionen in Sachsen-Anhalts Landesverwaltung noch immer von Westdeutschen bekleidet. Das zeigt jetzt eine Antwort der Regierung auf eine Anfrage der Linken. Landtagsabgeordnete Kristin Heiß sagte MDR SACHSEN-ANHALT, wer erlebt habe, was nach der Wiedervereinigung mit Familie, Freunden und Berufsabschlüssen geschehen sei, habe einen anderen Hintergrund als ein Zugezogener. “Wenn ein Großteil der Führungskräfte westdeutsch geprägt ist, ist das schon kritisch zu sehen”, kritisierte sie. Heiß äußerte außerdem die Befürchtung, dass Führungskräfte aus den alten Bundesländern tendenziell westdeutsche Nachwuchskräfte in ähnliche Führungspositionen beriefen.

Mit neongelber Weste in den Ultra-Block

07.10.2018 / MDR: Erstmals wurde beim Hochsicherheitsspiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden eine Landtagsabgeordnete als Beobachterin eingesetzt. Es gibt keine Stellenbeschreibung für das, was Kristin Heiß beim Aufeinandertreffen zwei der lebendigsten Fanszenen Deutschlands tut. “Es weiß keiner so richtig, wie ich mich verhalten soll”, gibt die 35-Jährige auf dem Weg in den Gästebereich zu. Aber sie lebt in Magdeburg, sie war schon das ein oder andere Mal im Stadion, sie hat früher selbst Fußball gespielt. Sie ist jugendpolitische Sprecherin und die Ultrakultur ist auch eine Jugendkultur. Deshalb macht sie das hier.